Durchführung der Photodynamischen Desinfektion (PDD) bzw. Photodynamischen Therapie (PDT)

Anwendung Zerstörung von Bakterien
Joule cm2 20
Frequenz cw
Behandlungen 1
Device

Single Sonde mit 150 mW/638 nm

Additional Der Photonsensitizer wird auf die präparierte Stelle aufgetragen und danach für ca. 60-120 Sekunden mit dem Laser bestrahlt.

How to perform the PDT/PDD

  1. Eine optische Fiber wird auf die Lasersonde gesetzt. Je nach Erfordernis kann diese wiederverwendbar oder zur einmaligen Verwendung sein. RJ stellt speziell wiederwendbare Fiberoptiken zur Verfügung, das ist eine äußerst ökonomische Lösung für Arzt und Patient, das heißt geringste Kosten und dadurch hohe Akzeptanz beim Patienten und Einahmen für die Praxis.
  2. Im Anschluss an eine Präparation, wird der Photosensitizer aufgetragen und für die Dauer von ca. 60 Sekunden belassen.
  3. Danach erfolgt für ca. 60-120 Sekunden die Laserbestrahlung.

Folgende Bakterien können eliminiert werden:

  • Streptococcus mutans
  • Total streptococcus
  • Streptococcus sobrinus
  • Streptococcus intermedius
  • Actinomyces
  • Lactobacillus
  • Prevotella intermedia
  • Peptostreptococcus micros
  • Fusobacterium nucleatum
  • Enterococcus faecalis

Die Nachbehandlung wird in der üblich praktizierten Art und Weise vorgenommen.

Zusammenfassung am Beispiel des Wurzelkanals:

  1. Zahn trepanieren, isolieren, Wurzelkanäle auf Arbeitslänge mechanisch und chemisch aufbereiten.
  2. Wurzelkanäle spülen, Kanalwände konditionieren.
  3. Kanäle mit Papierspitzen gründlich trocknen.
  4. Kanäle mit PAD-Lösung füllen, 60 Sekunden einwirken lassen.
  5. Jeden Kanal nach Einbringen der PDD Endo-Sonde über die gesamte Aufbereitungslänge mit PAD-Licht (je 120-150 Sekunden) bestrahlen.
  6. Kanal trocknen, dann entweder permanent versiegeln (WF & adhäsiver Verschluss) oder temporär verschließen (Med).



Die Lasertherapie (LLLT) ist in Deutschland wissenschaftlich noch nicht anerkannt, jedoch die Photodynamische Therapie.


Hinweis: Die Lasertherapie (LLLT) ist in Deutschland wissenschaftlich noch nicht anerkannt und gehört zu den komplementären Therapieverfahren.